Wenn der Körper „Stopp“ sagt: Wie kleine kreative Inseln uns retten

Wenn der Körper „Stopp“ sagt: Wie kleine kreative Inseln uns retten

„Hättest du mich gestern gesehen, hättest du gesehen wie ich kurz vorm Aufgeben war, da ich wieder einmal eine Woche mit furchtbaren Schmerzen hatte.“
Diesen Satz zu schreiben, erfordert Mut. Er zeigt die ungeschönte Seite hinter den Kulissen von „Yvi’S Creativity Corner“. Wir sprechen oft über die Freude am Erschaffen, doch was passiert, wenn die Kraft versiegt?
Die Notbremse: Auf den Körper hören
In dieser Woche ging nichts mehr. Ich musste eine radikale Auszeit von allen Verpflichtungen nehmen – egal ob dienstlich, privat oder mein Herzensprojekt, der Onlineshop. In meinem Blog über den Weg vom Basteltisch zum Business habe ich bereits erwähnt, dass der Anfang ein „Kraftakt“ war. Doch ich musste schmerzhaft lernen, dass dieser Kraftakt Pausen braucht. Einfach nur auf den eigenen Körper zu hören, ist kein Aufgeben, sondern eine notwendige Investition in die eigene Gesundheit, denn das Leben ist kein Sprint, sondern eine Reise.
Der stille Anker: Erfolgserlebnisse im Journal
Auch wenn ich körperlich kaum handlungsfähig war, war mein Planer an meiner Seite. Er ist für mich weit mehr als nur ein Notizbuch; er ist mein ultimatives Werkzeug für Fokus und Organisation. In diesen dunklen Momenten hat er mir geholfen, die wichtigsten Dinge nicht zu vergessen.
Ein Erfolg, der mich besonders stolz macht und mir in der Bewältigung der schweren Woche geholfen hat: Durch die konsequente Planung und Struktur in meinem Journal konnte ich eines meiner Darlehen über ein Jahr früher ablösen. Ohne dieses System der Reflexion und die Übersicht über meine Ziele wäre mir das nicht gelungen. Es ist genau das, was ich im Guide zur finanziellen Freiheit beschreibe: Man gewinnt die volle Kontrolle zurück, was besonders in Zeiten von körperlichem Kontrollverlust unglaublich haltgebend ist.
Die Botschaft: Schaffe dir kreative Inseln
Meine wichtigste Botschaft an dich, wenn du dich in einer ähnlichen Situation befindest: Schaffe dir trotz körperlicher Einschränkungen kleine kreative Inseln im Alltag.
Ein Bullet Journal muss nicht immer perfekt gestaltet sein. In schweren Phasen dient es als:
  • Safe-Space: Ein Ort für Gedanken, wenn die Außenwelt zu laut wird.
  • Digitale Entgiftung: Ein haptisches Erlebnis, das den Fokus vom Schmerz weglenkt.
  • Achtsamkeitstool: Um auch die kleinsten Fortschritte zu dokumentieren.
Es geht nicht darum, Berge zu versetzen, während man Schmerzen hat. Es geht darum, sich durch kleine kreative Momente – und sei es nur das Abhaken einer kleinen Aufgabe oder das Planen eines Sinking Funds – ein Stück Selbstbestimmtheit zurückzuholen
Bleib geduldig mit dir selbst. Dein Weg darf mit deinem Leben mitwachsen und sich jederzeit anpassen.
Alles Liebe, Deine Yvi
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