Vom Basteltisch zum Business: Wie du deine Leidenschaft zum Beruf machst

Vom Basteltisch zum Business: Wie du deine Leidenschaft zum Beruf machst

Kaffee geschnappt? Dann setz dich kurz zu mir. Wenn mir vor ein paar Jahren jemand erzählt hätte, dass ich als zweifache Mama und dreifach Oma mal einen eigenen Online-Shop führen würde, hätte ich wahrscheinlich nur ungläubig gelächelt. Aber heute stehe ich genau hier – in meiner „Yvi’s Creativity Corner“ – und was soll ich sagen? Es fühlt sich richtig an.

Wie alles anfing (oder: Die Sache mit der Sucht nach Papier)

Es begann ganz harmlos mit dem Bullet Journaling. Kennst du das, wenn du dich völlig in Stickern, Washi Tapes und Listen verlierst? Ich wollte eigentlich nur meine Termine ordnen, aber plötzlich saß ich stundenlang da und habe Seiten gestaltet. Als dann meine Tochter auch noch mit dem Budgeting anfing und ich nebenbei Karten für die Familie bastelte, wurde mir klar: Da ist mehr. Meine Familie war mein größter Fan-Club, und irgendwann kam dieser leise Gedanke: „Könnte das auch anderen gefallen?“

Ehrlich gesagt: Der Anfang ist ein kleiner Kraftakt

2023 habe ich den Schritt gewagt. Und ich bin ehrlich zu dir: Anfangs war es ein echtes Jonglieren. Tagsüber Bankkauffrau, abends Produktion, Versand und Buchhaltung. Ohne die Hilfe meiner Tochter wäre ich wohl manchmal im Karton-Chaos versunken.

Was ich dir damit sagen will: Es ist okay, wenn du dich am Anfang fragst, wie du das alles schaffen sollst. Du musst nicht von Tag eins an alles perfekt beherrschen. Ich musste auch erst lernen, wie man Produkte richtig fotografiert oder einen Shop aufbaut, ohne dass der Kopf raucht. Aber weißt du was? Man wächst da rein. Jedes verkaufte Teil gibt dir die Energie für den nächsten Schritt.

Mein Herzensrat für dich

Wenn du auch gerade an deinem Basteltisch sitzt und überlegst: „Soll ich es wagen?“, dann habe ich drei Dinge, die ich dir gerne mitgeben möchte:

  1. Trau dich, aber mit Plan: Nutze dein Wissen, das du schon hast (bei mir war es der kaufmännische Hintergrund), und baue dir langsam ein Fundament auf. Dein Hobby darf Spaß machen, aber wenn du verkaufen willst, muss es auch ein bisschen Hand und Fuß haben.

  2. Bleib du selbst: Meine Kunden lieben die Produkte, weil sie merken, dass Herzblut drinsteckt. Such nicht nach dem, was „alle“ machen, sondern nach dem, was du liebst.

  3. Lass dir helfen: Egal ob Familie oder Freunde – du musst nicht alles alleine stemmen. Es ist so schön, Projekte gemeinsam zu entwickeln (ich genieße die Zeit mit meiner Tochter im Shop so sehr!).

Nur Mut!

Ein Hobby zum Beruf zu machen, ist kein Sprint, sondern eine Reise mit Höhen und Tiefen. Es wird Tage geben, da läuft die Buchhaltung nicht oder ein Projekt geht schief. Aber wenn dein Herz für deine Sache schlägt, zahlt sich jeder Abend, den du investierst, doppelt aus – nicht nur im Portemonnaie, sondern vor allem im Herzen.

Glaub an dich und deine Ideen. Wenn ich das geschafft habe, dann schaffst du das auch!

Alles Liebe,

Deine Yvi

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